Coalition suisse pour la diversité culturelle
Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt
Coalizione svizzera per la diversità culturale
Coaliziun svizra per la diversitad culturala

Aktuelle Meldungen




Archiv: Meldungen 2020

[2020-03-25]

Massnahmen des Bundes schliessen weite Teile der Freischaffenden und Selbständigen immer noch aus

Die vom Bundesrat gesprochene finanzielle Unterstützung von Selbständigen infolge des Coronavirus greift in ihrer derzeitigen Form zu kurz. Die Folgen für Freischaffende und Selbständigerwerbende in den Medien- und Kreativbranchen werden trotz der bereits getroffenen Massnahmen nach wie vor verheerend sein. Die Gewerkschaft syndicom fordert daher gemeinsam mit acht weiteren Verbänden in den Medien- und Kreativbranchen, den Geltungsbereich auszuweiten. Sie haben sich deshalb heute mit einer Stellungnahme an das Bundesamt für Sozialversicherungen gewendet.

Der Vorstoss ist signiert von: Illustratorinnen und Illustratoren Schweiz, impressum – Die Schweizer JournalistInnen, Schweizer Berufsfotografen und Filmgestalter SBF, Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM, Schweizerischer Werkbund SWB, Swiss Graphic Designers SGD, Union Suisse des Photographes Professionnels USPP, vfg – vereinigung fotografischer gestalterInnen und syndicom – Gewerkschaft Medien und Kommunikation.  Medienmittelung Syndicom

[2020-03-21]

Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus im Kultursektor

Auf der Website des Bundesamts für Kultur informiert der Bund über die Vorkehrungen im Kultursektor.

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Ein Überblick über Aktionen/Hilfsmaßnahmen in Deutschland findet sich zum Beispiel auf nachtkritik.de.

[2020-02-12]

Guide de négociation des clauses culturelles dans les accords de commerce

Ein neuer Leitfaden der Unesco fürs Formulieren und Aushandeln von Kulturbestimmungen in internationalen Handelsverträgen ist im Rahmen der Sitzung des Zwischenstaatlichen Komitees der Konvention 2005 vorgestellt worden.

Der von Ivan Bernier und Veronique Guèvremont ausgearbeitete Text knüpft an bei einer früheren Studie der Unesco: Étude sur la coopération internationale avec les pays africains francophones von 2018, die empfahl, «Les pays en développement, tout comme les pays développés, ont le devoir de protéger leurs industries culturelles face aux activités et pratiques des géants du Web. Considérant le fait qu’une nouvelle génération d’accords de commerce et d’investissement contient des engagements contraignants visant la libéralisation du commerce électronique, les pays africains doivent être en mesure de faire valoir adéquatement leur besoin de préserver leur capacité d’adopter les politiques nécessaires au soutien de leurs industries culturelles dans l’environnement numérique. Une collaboration étroite entre ces derniers et les pays développés pourrait s’avérer cruciale ».

Der «Guide de Négociation» nun fasst die langjährigen Erfahrungen mit dem Doppelcharakter von Kulturgütern in Handelsabkommen zusammen und ist ein willkommenes Werkzeug für die Verteidigung der kulturellen Souveränität in einer digital vernetzten Welt. (Sprachen: französisch, englisch)  Guide de négociation ...

Etude sur la coopération internationale (2018)

[2020-01-25]

Wbk-N gegen einen Digitalisierungsfonds im Kulturbereich

Die Kommission hat die Motion 19.3649 von Ständerätin Savary mit 16 zu 9 Stimmen abgelehnt.

Die Motion beauftragt den Bundesrat, dem Parlament die für die Schaffung eines Fonds für Digitalisierungsprojekte rechtlich notwendigen Grundlagen vorzulegen. Der Fonds soll mit den eingenommenen 380 Millionen Franken aus der Anfang 2019 erfolgten Versteigerung der 5G-Frequenzen finanziert werden. Ein Teil davon soll für die Förderung digitaler Innovationen und Projekte im Bereich der audiovisuellen Produktion verwendet werden.

Die Kommissionsmehrheit verweist darauf, dass die Finanzierung eines solchen Fonds nicht nachhaltig gesichert wäre und betrachtet eine solche Finanzierung darüber hinaus als nicht zweckmässig. Die spezifische Finanzierung von Projekten im audiovisuellen Bereich werde im Rahmen der Behandlung der Kulturbotschaft 2021-2024 festgelegt. Eine Minderheit sprach sich für das Anliegen der Motion aus, da die Herausforderungen der Digitalisierung gerade im Kulturbereich nach neuen Lösungen und finanziellen Ressourcen verlangt.  Pressemitteilung

[2020-01-20]

13e session du Comité intergouvernemental

Le Comité intergouvernemental de la Convention de 2005 sur la protection et la promotion de la diversité des expressions culturelles se réunira au Siège de l'UNESCO du 11 au 14 février 2020.

Les documents de travail et les décisions sont disponibles sur le site internet de la Convention:  Website Unesco

Berichte der Fédération (FICDC) betreffend die Session mit den Interventionen (Beat Santschi, Nathalie Guay, Laure Gicquel, Mahamadou Adamou, Mane Nett) in den Sitzungen des Zwischenstaatlichen Komitees (fr, en)


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