Coalition suisse pour la diversité culturelle
Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt
Coalizione svizzera per la diversità culturale
Coaliziun svizra per la diversitad culturala

Aktuelle Meldungen


  • Meldungen letzte 6 Monate
  • Archiv: Meldungen 2018
  • Archiv: Meldungen 2017
  • Archiv: Meldungen 2016
  • Archiv: Meldungen 2015
  • Archiv: Meldungen 2014
  • Archiv: Meldungen 2013
  • Archiv: Meldungen 2012
  • Archiv: Meldungen 2011
  • Archiv: Meldungen 2008
  • Archiv: Meldungen 2007
  • Archiv: Meldungen 2006
  • Archiv: Meldungen 2005


  • Archiv: Meldungen 2014

    [2014-12-18]

    Zwei Verhandlungstexte zu TISA geleakt

    Ein US-Vorschlag zu E-Commerce, Technologietransfer, grenzuüberschreitendem Datenverkehr und Netzneutralität sowie ein Annex (Stand 5.9.14) zu Professional Services sind von Associated Whistleblower Press veröffentlicht worden.  Texte...

    [2014-12-15]

    Die Schweiz legt ihren ersten periodischen Bericht über das immaterielle Kulturerbe vor

    Der Bundesrat hat den ersten periodischen Staatenbericht der Schweiz über die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes in der Schweiz verabschiedet. Der Text wird heute an die UNESCO übergeben. Der erste Bericht der Schweiz stellt eine konsequente Umsetzung des Übereinkommens auf nationaler und kantonaler Ebene fest. Die Bilanz der ersten sechs Jahre nach der Ratifizierung sei ermutigend. Dem Bericht liegt ausserdem ein von der Schweizerischen UNESCO-Kommission in Auftrag gegebener Anhang bei, der die Standpunkte der Zivilgesellschaft zu dieser Thematik wiedergibt.  Medienmitteilung BAK

    [2014-12-09]

    1 million de signatures contre TAFTA/TTIP

    Les opposants à l'accord de libre-échange entre l'Union européenne et les Etats-Unis (quelque 320 organisations dans 24 pays de l'UE) ont mené mardi une action symbolique devant la Commission européenne, en offrant à son président Jean-Claude Juncker plus d'un million de signatures à l'occasion de son 60e anniversaire.  www.7sur7.be

    [2014-12-05]

    L’Agence suédoise de coopération internationale au développement accorde USD 2,5 millions en faveur du renforcement des capacités pour la promotion de la diversité des expressions culturelles par l'UNESCO

    La Directrice générale de l’UNESCO et Annika Markovic, Déléguée permanente du Royaume de Suède auprès de l’UNESCO, ont signé un Programme d’accord de coopération pour 2014-2017 qui inclut un projet de mise en œuvre de la Convention de 2005 pour la protection et la promotion de la diversité des expressions culturelles d’un montant de 2,5 millions de dollars.  ficdc.org

    [2014-12-04]

    Stop-TTIP-Initiative: 1 Million Unterschriften überschritten

    Die europäische Initiative, welche die EU-Kommission bekanntlich nicht zulassen will (Cf. NZZ 19.11.14), weswegen die Initianten jetzt gegen die Kommission klagen, hat am 4.Dezember nach nur 2 Monaten die Million Unterschriften überschritten. Sie muß jetzt noch in verschiedenen Mitgliedländern die erforderlichen Quora erreichen, um gültig werden zu können. Einen Verhandlungsabbruch kann sie indessen auch im Erfolgsfall nicht erzwingen. Die bestehenden Unterschriften werden am 9. Dezember vorerst schon dem Kommissionspräsidenten zum 60. Geburtstag als Denkzettel überreicht. 

    [2014-11-13]

    US-Studie widerlegt Brüsseler TTIP-Propaganda - Une étude sur le TTIP prédit des conséquences économiques néfastes pour les pays de l’UE

    Das geplante Freihandelsabkommen TTIP würde in Europa 600.000 Arbeitsplätze kosten und zu Einkommensverlusten in Höhe von 165 bis über 5.000 Euro pro Person und Jahr führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Tufts-Universität im US-Bundesstaat Massachusetts (p.17). Die von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Studien würden hingegen die Wechselwirkungen mit «unbeteiligten» Ländern auf die veränderte Situation am Weltmarkt nicht berücksichtigen. So sei eine Abnahme des Handels in andere und aus anderen Ländern nicht abgebildet. Das würden auch bereits Erfahrungen mit ähnlichen Abkommen wie NAFTA und Mercosur zeigen (p.9).  [PDF] Text der Studie...

    En français: Lire p.ex. «Une étude sur le TTIP prédit des conséquences économiques néfastes pour les pays de l’UE»

    [PDF] Zusammenfassung des isw München...

    (Quelle: ATA/derstandard.at)

    [2014-11-07]

    Les «Vrais Bons Amis»... de l'accord des entreprises transnationales
    Abkommen der «wirklich guten Freunde» transnationaler Konzerne

    Nouvelle publication à propos de l'ACS/TISA – Neue Publikation zum TISA 
    Le nouveau rapport de l'ISP entend lever le voile sur le secret et la complexité qui entourent les négociations sur l’ACS, afin de faire entrer cet accord dans la sphère publique et de pouvoir ainsi ouvrir un véritable débat démocratique. Dieser neue Bericht vom ISP lüftet den Schleier der Geheimhaltung und Komplexität rund um die Verhandlungen über das TISA und macht dieses Abkommen der Öffentlichkeit zugänglich, um eine demokratische Debatte zu ermöglichen. 

    français

    deutsch

    [2014-10-28]

    Nordic Councils of Artists: Letter to Malmström

    The Nordic Councils of Artists encourage the EU Commissioner Cecilia Malmström and the negotiators from the European Commission to take into consideration the obligations of the 2005 UNESCO Convention and to ensure that the aims of the Convention are fully respected in the TTIP negotiations. 

    Text of the Resolution...

    [2014-10-25]

    SGB-Resolution zu TISA / Résolution de l'USS à propos de TISA

    L'Union syndicale suisse demande au Conseil fédéral de se retirer immédiatement des négociations concernant l'accord TISA. Der Kongress des Schweizerische Gewerkschaftsbundes fordert in einer Resolution den Bundesrat auf, sich aus den Verhandlungen des TISA zurückzuziehen. 

    Resolution fr/de

    [2014-10-09]

    TTIP/TAFTA-Verhandlungsmandat publiziert

    Die EU-Regierungen beugen sich dem öffentlichen Druck: Ab sofort ist das Verhandlungsmandat für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) online einsehbar.  Text des Verhandlungsmandats (english)

    [2014-10-03]

    US-Unterhändler zur Daseinsvorsorge: Recht der Regierungen auf Regulierung soll erhalten bleiben

    Die USA und die EU haben eine Privatisierung der Daseinsvorsorge durch ihr geplantes Freihandelsabkommen TTIP ausgeschlossen. "Wir haben die Sorge gehört, dass unsere Verhandlungen keine Privatisierungen von öffentlichen Dienstleistungen wie Wasserversorgung, Schulbildung oder nationales Gesundheitswesen vorschreiben sollen", sagte der US-Unterhändler Dan Mullaney zum Abschluss der siebten Verhandlungsrunde in Washington. Die Möglichkeiten der Regierungen, diese Bereiche etwa mit Blick auf den Umwelt- und Verbraucherschutz zu regulieren, sollten "nicht eingeschränkt" werden.  ZEIT online

    [2014-10-01]

    Geleakte Verhandlungsunterlagen der EU zeigen Lobby-Einflüsse

    Ein vom Center for International Environmental Law (Genf/Washington) und anderen NGOs publiziertes vertrauliches Dokument der EU zeigt, dass die Kommission entgegen den Versicherungen von de Gucht u.a. im Bereich der Giftstoffe nicht die bestehenden Standards durchsetzen, sondern in wesentlichen Punkten den Vorschlägen der Chemie-Lobby folgen will. 

    Outline for provisions on chemicals (18.9.2014)

    Detailanalyse

    [2014-09-22]

    Les CEDC demandent éclaircissements et garanties sur l’avenir de la Culture en Europe

    Alors que les auditions par le Parlement européen des Commissaires européens désignés approchent à grands pas, les Coalitions européennes pour la Diversité Culturelle souhaitent des clarifications et des éclaircissements sur la feuille de route de la prochaine Commission européenne en faveur de la création, de la culture et du droit d’auteur. 

    Lire le communiqué...

    [2014-08-20]

    »Gerechter« Welthandel und Freihandelsabkommen

    Artikel von Olaf Zimmermann und Gabriele Schulz (Deutscher Kulturrat)  PDF

    [2014-08-11]

    Dossier SZ: TTIP-Recherche

    Die Süddeutsche Zeitung hat ein umfangreiches Dossier mit Pro und Contra zu den hängigen Freihandelsabkommen zusammengestellt. 
      Süddeutsche Zeitung


    [2014-08-01]

    EU Ombudsman demands more TTIP transparency

    Emily O’Reilly investigates complaints about maladministration in the EU institutions. She called on both Council and Commission to publish EU negotiating directives related to the EU-US trade deal, and take measures to ensure timely public access to TTIP documents, and stakeholder meetings.  more...

    [2014-07-26]

    Investorenschutz im CETA: Anzeichen für einen Gesinnungswandel der deutschen Regierung?

    Gegenüber der Süddeutschen Zeitung haben deutsche EU-Diplomaten in Brüssel bestätigt, dass die Bundesregierung das CETA-Abkommen mit Kanada «so, wie es jetzt verhandelt ist», nicht unterzeichnen könne. Deutschland sei zwar grundsätzlich bereit, das Abkommen im September zu paraphieren, allerdings sei das Kapitel zum rechtlichen Schutz von Investoren «problematisch» und derzeit nicht zu akzeptieren. Das CETA gilt als Modell für die Verhandlungen des TTIP, bei dem sich ebenfalls der Investorenschutz als einer der Knackpunkte abzeichnet. 

    [2014-07-24]

    Offener Brief an die Bundeskanzlerin

    Appell zum Stopp der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen 
    Über 100 Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler (darunter rund 80 Professoren/innen) fordern in einem offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin den Stopp der Verhandlun­gen über das Freihandelsabkommen sowie eine verantwortungs­volle Politik für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesellschaft. 

    Website www.kritik-freihandelsabkommen.de

    E-Buch beteiligter Wissenschaftler über das Freihandelsabkommen (im Aufbau)

    [2014-07-22]

    TISA: Gefahr für Service public und Privatsphäre

    Gastkommentar von Isolda Agazzi (Alliance Sud) in der NZZ 
    Alliance Sud ist der Meinung, dass sich die Schweiz von diesen risikoreichen Verhandlungen zurückziehen sollte. Ist das Parlament nicht bereit, so weit zu gehen, so sollte es zumindest sein Mandat konkretisieren. 

    NZZ, 22.7.2014

    [2014-07-15]

    European Citizens’ Initiative demands: Stop negotiations for TTIP and CETA

    ECI-Registration 15 July 2015 – criticism: insufficient democratic participation and weakening of standards 
    The 47th European Citizens’ Initiative (ECI) has brought forward its motion for registration at the European Commission. The initiative “STOP TTIP” asks the EU Commission to recommend to the EU Council of Ministers to repeal the negotiating mandate for the Trade Investor Partnership (TTIP) and not to conclude the Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) either. Behind the initiative are standing nearly 148 organisations from 18 EU member states. The start of signature collection for the anti-TTIP-ECI is planned for September this year.  www.stop-ttip.org

    [2014-07-03]

    Alarmierendes aus Deutschland

    Die Bundesregierung verhandelt über TISA und will auf eine parlamentarische Anfrage nicht mit der Wahrheit rausrücken.  TAZ

    Die Koalition wird in dieser Sache demnächst beim EDA und Seco vorsprechen, da auch unsere Fragen zu TISA vom seco bisher unbeantwortet geblieben sind.

    [2014-06-24]

    TISA-Verhandlungsrunde findet diese Woche in Genf statt

    Ein zusammenfassender, informativer Bericht zum TTIP- und TISA-Thema findet sich auf der Website des ORF.  www.orf.at

    [2014-06-20]

    TISA Financial Services Annex: leaked

    WikiLeaks released the secret draft text for the Trade in Services Agreement (TISA) Financial Services Annex. In a significant anti-transparency manoeuvre by the parties, the draft has been classified to keep it secret not just during the negotiations but for five years after the TISA enters into force.  Document (WikiLeaks)

    Memorandum on Leaked TISA Financial Services Text by Professor Jane Kelsey, Faculty of Law, University of Auckland, New Zealand

    Cf. Pierre Sauvé: A Plurilateral Agenda for Services? Assessing the case for a Trade in Services Agreement (TISA), Working Paper 2013/29| May 2013, National Centre of Competence in Research on Trade Regulation, Berne

    [2014-06-19]

    Nordic “TTIP and Culture” Conference

    Five Nordic artists’ councils, including KLYS - the Swedish Council of Artists; Forum Artis, Finland; Kunstnernettverket, Norway; the Federation of Icelandic Artists (BIL); and the Council of Danish Artists, invite to the Nordic “TTIP and Culture” Conference in Copenhagen on Monday, 1 September 2014. 

    Invitation

    [2014-06-13]

    TTIP und Kultur: Karel de Gucht nimmt Stellung

    Zum ersten Mal nimmt EU-Handelskommissar Karel de Gucht Stellung zur Frage, ob das TTIP die Kultur und die Demokratie bedroht: in einem Gastbeitrag der ZEIT. Er «würde niemals ein Abkommen aushandeln oder einem solchen zustimmen, das unser System der Filmförderung infrage stellen würde.» Das treffe auch auf andere Kultur- und Medienbereiche zu, ob es sich um die Buchpreisbindung oder die besondere Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland handele. Auch der Bildungsbereich sei nicht bedroht. Auf Fragen des Service public, Wasser, die Geheimverhandlungen geht er nicht ein.  www.zeit.de

    [2014-06-10]

    Schneider-Ammann zu TISA

    Fragestunde im Parlament, 10. Juni 2014
    Frage Sommaruga Carlo: Tisa-Abkommen. Beurteilung der Verletzung demokratischer Rechte – Heure des questions. Question Sommaruga Carlo: Accord TISA. Evaluation des atteintes aux droits démocratiques
     
    Schneider-Ammann Johann N., conseiller fédéral: L'information selon laquelle les négociations sur l'accord TISA sont à bout touchant est incorrecte. Les négociations plurilatérales d'un accord sur le commerce des services ne se termineront pas cet été et n'ont pas de date limite de clôture. Comme pour toutes négociations complexes, il est impossible à ce stade de prédire la finalisation des négociations. Le Conseil fédéral a connaissance des voix critiques et des voix qui soutiennent ces négociations. Mais les négociations dans la cadre de l'accord TISA ne signifient pas une perte des droits démocratiques: chaque pays est libre dans les négociations relatives à l'accord TISA de contracter les engagements qu'il est prêt à prendre. Il faut dire que, pour ce qui concerne le plan matériel, la délégation suisse va assurer que les engagements découlant de l'accord TISA restent au niveau des accords de libre-échange existants, approuvés par les instances démocratiques, à savoir le Parlement. Cela vaut notamment en ce qui concerne les engagements de la Suisse en matière d'environnement. En plus, le champ d'application de l'accord TISA ne touche pas les services qui sont fournis dans l'exercice des pouvoirs gouvernementaux. Cela compte par exemple pour les services liés à la sécurité sociale statutaire. Il reste à dire que le Conseil fédéral a déjà répondu le 14 mai 2014 à des questions similaires en traitant l'interpellation Trede 14.3012. Il ressort aussi de cette réponse que le Conseil fédéral avait déjà informé les Commissions de politique extérieure des négociations sur l'accord TISA. Il continuera aussi dans le futur de les informer à ce sujet. Sommaruga Carlo (S, GE): Dans le cadre des négociations sur l'accord TISA, un mécanisme reste à discuter. Ledit mécanisme fait que, quand on a pris un engagement au niveau international, on ne pourrait plus revenir en arrière. Qu'en est-il de la position de la Suisse à ce niveau-là puisque, si une clause de ce type est inscrite dans cet accord, on ne pourra plus la remettre en question par une initiative populaire ou éventuellement par un référendum? Schneider-Ammann Johann N., Bundesrat: Ja, Herr Sommaruga, es gibt tatsächlich dieses Prinzip, und dieses Prinzip, einmal eingeführt, erlaubt nicht, dass die Diskussion dahinter zurückfällt. Umso vorsichtiger müssen wir natürlich die Verhandlung und das Engagement eingehen. Dessen sind wir uns sehr wohl bewusst. 

    Protokoll

    [2014-06-03]

    Initiative Urheberrecht zum TTIP

    Die Initiative Urheberrecht hat in einer aktuellen Stellungnahme ihre Anforderungen an das TTIP-Abkommen und ihre Kritik am Verhandlungsprozess formuliert und fordert einen Neustart. 
    Sie betont die große Bedeutung, die das Abkommen für den zukünftigen Stellenwert der Kultur und insbesondere für das Urheberrecht im Verhältnis zwischen EU und USA haben werde. Grundsätzlich lehnt die Initiative den Abschluss eines solchen Abkommens nicht ab, sehe aber im bisherigen Prozess »große Defizite, die dringend behoben werden müssen«. Sie plädiert für eine »klarstellende und eindeutige Bereichsausnahme« in der Präambel des Vertrages, die »die Unterschiedlichkeit des Stellenwerts der Kultur und ihrer Förderung auf beiden Seiten des Atlantiks eindeutig feststellt und als nicht harmonisierbar von den Vereinbarungen des TTIP ausnimmt«. Ferner müsse die hohe Bedeutung des Urheberrechts als »Arbeitsrecht der kreativen Menschen« in dem Vertrag hervorgehoben werden.  Stellungnahme als PDF lesen

    [2014-05-28]

    Praxisansätze der Visaerleichterung für Kulturschaffende

    Auf Initiative der ARGE kulturelle Vielfalt lädt die Österreichische UNESCO-Kommission am 6. Juni zu einem Fachgespräch über die Visapraxis in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens mit europäischen KollegInnen steht der Austausch über Ansätze und Strategien der Zivilgesellschaft und Verwaltung zur Erleichterung der Einreichung und Abwicklung von Visaanträgen von Kunst- und Kulturschaffenden aus EU-Drittstaaten. 

    Anmeldung und nähere Information: gimpel@unesco.at

    [2014-05-28]

    Vernehmlassung zur Kulturbotschaft 2016-2019 eröffnet / Le Conseil fédéral ouvre la procédure de consultation sur le Message culture

    Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016–2019 (Kulturbotschaft) eröffnet. Die Kulturbotschaft legt Ziele und Massnahmen fest und bestimmt die Finanzmittel, die den Kulturinstitutionen des Bundes während der vierjährigen Förderperiode zugewiesen werden. Der Bund will seine Kulturpolitik auf drei zentrale Handlungsachsen ausrichten: Kulturelle Teilhabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie Kreation und Innovation. Zudem will der Bundesrat die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden verbessern, um eine kohärente Kulturpolitik auf nationaler Ebene zu erreichen. Le Conseil fédéral a ouvert la procédure de consultation sur le Message concernant l'encouragement de la culture pour les années 2016 à 2019 (Message culture). Le Message culture définit les objectifs, les mesures et les crédits qui sont alloués aux institutions culturelles de la Confédération pour une période de quatre ans. La Confédération entend suivre trois axes d’action prioritaires, à savoir la participation culturelle, la cohésion sociale et la promotion de la création et de l’innovation. Le Conseil fédéral veut aussi renforcer la collaboration entre les niveaux fédéral, cantonal et communal afin de garantir une politique culturelle cohérente au niveau national. 

    Communiqué deutsch

    Communiqué français

    [2014-05-21]

    Les Coalitions européennes interpellent les candidats à la Présidence de la Commission européenne / Die europäischen Koalitionen stellen den Kandidaten fürs Präsidium der EU-Kommission Fragen zur kulturellen Vielfalt

    A l’approche des élections européennes, les Coalitions européennes pour la diversité culturelle ont souhaité sensibiliser les six candidats à la Présidence de la Commission européenne et connaitre leurs positions respectives sur les questions de défense et de promotion de la Culture, et en particulier sur les négociations du Traité Transatlantique avec les Etats Unis et la participation des géants du net au financement de la création. 

    Texte de la lettre (en français)

    [2014-05-20]

    "Verteidigt die Kultur! Das Freihandelsabkommen"

    In der Berliner Akademie der Künste fanden in Kooperation mit dem Deutschen Kulturrat mehrere Veranstaltungen zum TTIP statt. 
    In Workshops diskutierten die Teilnehmer am Nachmittag über die von TTIP ausgehenden Gefahren für Film, Rundfunk, Buch und Kultureinrichtungen. Am Abend diskutierten Maurice Gourdault-Montagne (Botschafter der Französischen Republik in Deutschland), Verena Metze-Mangold (Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission), Jürgen König (Deutschlandradio Kultur), Gerhard Pfennig (Sprecher der Initiative Urheberrecht), Klaus Staeck (Präsident der Akademie der Künste), Hans-Jürgen Urban (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall) und Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates) über die gravierenden Auswirklungen, die TTIP auf die Kultur in Europa haben würde. Zuvor gab Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters ein Statement zu TTIP ab. Die komplette Diskussion kann bei Deutschlandradio Kultur und WDR 3 nachgehört werden. Deutschlandradio Kultur: Freitag, 23.05., ab 19.07 Uhr, Sendung "Wortwechsel" WDR 3: Sonntag, 25.05., ab 19.05 Uhr, Sendung "Forum WDR 3" siehe auch ZDF aspekte: Freitag, 23.05.2014, ab 23.00 Uhr  


    [2014-05-11]

    L'accord sur le commerce des services et l'agenda corporatiste / Das Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen und die Agenda der Konzerne

    In einer Broschüre informiert die Internationale der öffentlichen Dienste über das TiSA und die damit verbundenen Gefahren.
    Dans une brochure l'Internationale des Services Publics oriente à propos des dangers de l'ACS.
     
    Auch der Schweizer Service public ist bedroht Der Generalsekretär des VPOD schreibt: «Natürlich versichern das seco und der Bundesrat, sie hätten die Leistungen des Service public beim Schweizer TISA-Angebot ausgenommen (Anfangsofferte der Schweiz vom 30. Januar 2014). • In den weiteren Verhandlungen wird die Schweizer Delegation aber möglicherweise Konzessionen machen, die wir nicht kennen. Die Verhandlungen funktionieren ausserhalb eines demokratisch abgestützten Rahmens. Welche Konzessionen die Schweizer Verhandlungsdelegation macht, werden wir und mit uns das Parlament erst erfahren, wenn die Konzessionen gemacht worden sind. • Einmal eingegangene Marktöffnungskonzessionen werden gar nicht oder nur zum Preis von anderen Kompensationsöffnungen rückgängig gemacht werden können. • Auf dem geplanten Weg hin zur Umwandlung in ein multilaterales Abkommen werden möglicherweise weitere Öffnungen zwangsweise hinzukommen. Dies ist genau die Absicht hinter diesem Vorgehen. Möglicherweise werden dann Trinkwasserversorgung, Spitalwesen oder Hochschulen internationalen Konzernen auch in der Schweiz geöffnet werden müssen.» (www.vpod.ch)  www.world-psi.org

    deutsch (PDF)

    français (PDF)


    [2014-04-28]

    Genève: Manifestation contre la libéralisation des échanges

    Des membres des syndicats suisses, des syndicats mondiaux et d’organisations de la société civile ont mené une journée d’action internationale pour protester contre l’Accord sur le commerce des services (ACS). Cette action de protestation a eu lieu devant la Mission Permanente de l’Australie, où les négociations se dérouleront en secret dès le 28 avril.  www.world-psi.org/

    [2014-04-04]

    Appel des créateurs pour une nouvelle Europe de la Culture / Aufruf der Kulturschaffenden für ein neues Europa der Kultur

    Les Coalitions européennes pour la diversité culturelle apportent tout leur soutien à l’appel pour une nouvelle Europe de la culture lancé par les créateurs européens et présenté le 4 avril au Forum de Chaillot à Paris par le metteur en scène Peter Brook, le cinéaste Costa-Gavras, le compositeur-interprète Jean-Michel Jarre, la chorégraphe Blanca Li et la metteuse en scène Macha Makeïeff. 

    Communiqué de presse

    L'appel des créateurs

    [2014-01-01]

    Archiv Meldungen 2014

    USA verweigern TTIP- und NSA-Aktivistin die Einreise

    Maritta Strasser, TTIP-Expertin des Kampagnennetzwerks Campact wurde am 2.4. das Visum zur Einreise in die USA ohne Begründung verweigert. Strasser wollte während der nächsten Verhandlungsrunde zum transatlantische Freihandelsabkommen TTIP vom 19. bis 23. Mai nach Washington (DC) reisen. Dort findet ein Vernetzungstreffen von Umwelt-, Bürgerrechts- und Verbraucherschutzorganisationen von beiden Seiten des Atlantiks statt. Mehr... [2014/04/03]

    La Commission européenne lance une consultation publique en ligne sur la protection des investisseurs dans le cadre du TTIP
    Europäische Kommission startet öffentliche Online-Konsultation über Investorenschutz in Transatlantischer Handels- und Investitionspartnerschaft

    «La Commission souhaite développer une approche innovante pour apaiser ces craintes, grâce à deux trains de mesures..»
    Communiqé de presse Document de consultation (PDF, anglais)

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum TTIP

    Berlin: Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) will die Bereiche Kultur und Medien im geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA schützen. Sie plädierte am Mittwoch Nachmittag vor dem Kulturausschuss für die Aufnahme einer entsprechenden Generalklausel in das Abkommen. Es müsse sichergestellt werden, dass der Abbau von Handelshemmnissen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten nicht dazu führt, dass der besondere Schutz für kulturelle Güter in Deutschland, beispielsweise die Buchpreisbindung, ausgehebelt werde. Grütters verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die USA umgekehrt auf eine ähnliche Generalklausel für den Bereich der Sicherheitspolitik bestehen.

    Die Staatsministerin räumte vor dem Ausschuss ein, dass der Bereich Kultur und Medien im Gegensatz zu allen bisherigen Freihandelsabkommen Deutschlands beziehungsweise der EU mit anderen Ländern nicht von vornherein aus den Verhandlungen ausgenommen wurde. Allerdings sei vor allem auf die Initiative Frankreichs und Deutschlands ein ausdrücklicher Verweis auf die Unesco-Konvention über den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt in den Mandatstext für die von der EU-Kommission geführten Verhandlungen aufgenommen worden.

    Das TTIP dürfe nach Lesart der Bundesregierung deshalb in keinem Fall gegen die Unesco-Konvention verstoßen, erläuterte Grütters vor dem Ausschuss. Die USA haben die Konvention nicht unterzeichnet.

    Grütters führte auf Fragen der Abgeordneten aus, dass die Bundesregierung das Freihandelsabkommen als sogenanntes gemischtes Abkommen betrachtet. Dies bedeute, dass das Abkommen nicht nur durch das Europäische Parlament, sondern auch durch die nationalen Parlamente in den EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden müsse. [2014--03-12]

    Les Coalitions européennes pour la diversité culturelle encouragent l’Europe à ne pas remettre en cause les fondements du droit d’auteur.

    La Commission européenne a lancé le 5 décembre dernier une vaste consultation publique sur la révision des règles de l’Union européenne en matière de droit d’auteur, ouverte jusqu’au 5 mars 2014. Dans la réponse qu’elles ont rendue au questionnaire accessible (en anglais uniquement) sur le site de la Commission européenne, les Coalitions européennes pour la Diversité Culturelle ont déploré que la Commission développe une vision négative du droit d’auteur.
    Elles ont également rappelé un certain nombre de principes et priorités qui devraient guider l’action de l’Union européenne dans ce domaine. Lire le texte de la réponse...

    Interview mit Karel de Gucht u.a.

    Freihandelsabkommen: Das Märchen vom Jobmotor

    Beitrag in der ARD-Sendung "Monitor" vom 30.01.14 mit Interview mit EU-Handelskommissar Karel de Gucht...

    See the complete interview with K. de Gucht (24 min., in english) ...

    Über 400.000 Menschen fordern TTIP-Stopp

    Ein Bündnis deutscher Organisationen hat der EU-Kommission gegen 450.000 Unterschriften gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP übergeben. Marc Vanheukelen, der Kabinettschef von EU-Handelskommissar Karel De Gucht, nahm die Unterstützungsbekundungen für den Online-Appell „TTIP stoppen“ am 21. Februar in Brüssel entgegen. Der Appell fordert von De Gucht und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD), die Verhandlungen über das umstrittene Abkommen abzubrechen. Bericht...
    In einem kürzlich veröffentlichten Hintergrundpapier (PDF) kritisiert «Mehr Demokratie» vor allem die gravierenden Probleme für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

    Der freie Markt richtet manches – die Kultur könnte er hinrichten

    Joachim Güntner in der NZZ zum Artikel

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum TTIP: »Kultur ist keine Handelsware«

    Zu den Verhandlungen zum TTIP hat sich BRD-Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei einem Treffen von Produzenten im Umfeld der Berlinale geäussert.
    „Wir treten einer neuen Liberalisierungsverpflichtung der Kultur entgegen, weil wir Sorge haben, dass anderenfalls unsere einzigartige kulturelle Vielfalt auf dem Spiel stünde. Deutschland ist nicht ohne Grund 2005 dem UNESCO-Übereinkommen zum Schutz der kulturellen Vielfalt beigetreten. Das war unser Bekenntnis zur besonderen Schutzbedürftigkeit des Kultur- und Medienbereichs. In den Verhandlungen zu diesem Freihandelsabkommen muss daserneut zum Ausdruck kommen. CommuniquéWortlaut der Rede [2014/02/06]

    Kurt Wolff Stiftung zum TTIP: Kultur ausklammern

    Die Kurt Wolff Stiftung, die im Namen vieler kleinerer und mittlerer unabhängiger deutscher Verlage spricht, fordert die neue Bundesregierung, die neue Kulturstaatsministerin und den neu gewählten Kulturausschuss des Bundestages, auf, dafür zu sorgen, dass bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA der Kulturbereich aus der Verhandlungsmasse herausgenommen wird. Communiqué 3.2.2014

    Un groupe d’experts conseillera la Commission européenne pour les négociations commerciales UE-États-Unis

    La Commission lance un groupe consultatif ad hoc composé d’experts représentant un éventail d’intérêts aussi divers que l’environnement, la santé, la protection des consommateurs et des travailleurs ou encore différents secteurs d’activité, dont la mission sera de fournir aux négociateurs commerciaux de l’Union européenne (UE) des avis spécialisés dans les domaines actuellement à l’examen dans les négociations relatives au partenariat transatlantique de commerce et d’investissement (TTIP). Lire le communiqué... [2014/01/30]

    TTIP: Erster Teilerfolg der Zivilgesellschaft EU lenkt ein: Schiedsgerichte sollen gesondert verhandelt werden

    Nachdem viel Kritik aus der Zivilgesellschaft an TTIP laut geworden ist, lenkt die EU nun zum Teil ein. Die Verhandlungen werden ausgesetzt. Das besonders fragwürdige Kapitel ‚Investitionsschutz‘ und damit das Recht von Konzernen Staaten vor privaten Schiedsgerichten zu verklagen, soll zuerst innerhalb der EU diskutiert werden. (21.1.2014 Quelle: greenpeache.org; siehe auch Links in der nachfolgenden Meldung!) – Pressemitteilung TTIP-unfairhandelbar

    Sovereignty fears lead to EU-US trade rethink

    The European Commission is to rethink its approach to a controversial US trade deal which campaign groups have warned would fundamentally erode Britain’s sovereignty. (Source: The Independent, January 20, 2014, see also Der Standard)

     


     Frühere Meldungen